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Tag 21 | Reefton – Twizel

Der Weg ist das Ziel

Der Tag startet perfekt, da wir mit einem Frühstück mit frischen Eiern und Speck überrascht werden, dass laut unserer Notizen gar nicht inklusive war. Das ist aber auch nötig, da heute voraussichtlich die längste Autofahrt unserer Tour ansteht. Gerne hätten wir auch länger mit unseren schrulligen, aber supernetten Gastgebern gequatscht, aber das lässt der heutige Zeitplan leider nicht zu.

Bevor es losgeht versorgen wir uns noch mit Benzin und Eis zum Kühlen meines Knöchels, dass es leider nur im 4kg Party Beutel gibt. Ich baue mir aus unserer wasserdichten Schnorcheltasche ein neues Coolpack und los geht’s.
Heute fahren wir wieder zurück über die Southern Alps, nehmen dieses Mal aber etwas südlicher als gestern den Arthurs Pass.

Die Fahrt durch die Berge ist schön, aber lang. In Arthurs Pass rüsten wir uns mit unserem Mittagessen aus und fahren weiter zum Lake Pearson. Dort war eigentlich eine kleine Wanderung geplant, aber wandern sollte ich momentan wohl eher vermeiden, weshalb wir nach einer kleinen Pause weiter fahren und an einem kleinen Rastplatz zu Mittag essen.

Unsere mehr als 6-stündige Fahrt führt uns durch Landschaften die an Kanada erinnern, später findet Sandra, dass es aussieht wie in Oberaußem und zu guter Letzt geht es mehr in Richtung Toscana. Für jeden also was dabei.

Wir erreichen Lake Tekapo und machen einen kleinen Spaziergang am See entlang. Dann geht es zu einer putzigen, kleinen Kirche, der Chruch of the good Shepherd, die allerdings auch ein Ziel der Reisebusse ist und somit von einigen Menschen belagert wird.

Ein mal für den Reiseführer…

…und die Wahrheit

Kurz vor unserem Ziel Twizel erreichen wir den Lake Pukaki, dem wir aber aufgrund von Hunger und Müdigkeit nur einen kurzen Besuch abstatten. Über den See kann man in der Ferne Mount Cook erkennen. Der höchste Berg Neuseelands hat leider nicht mehr in unser Programm gepasst und wie wir später erfahren, dürfen wir die Schotterstraße dort hin mit unserem Mietwagen gar nicht befahren.
Bei 33 Grad kommen wir schließlich in Twizel (was sich übrigens nicht Snoop Dogg mäßig, sondern wie “Kreisel” ausspricht) an und füllen mit einem Chicken Burger und einem Curry unsere Kalorienspeicher.

Unsere Unterkunft ist leider nicht der Kracher, sondern erinnert eher an eine Kaserne, sowohl von innen, als auch von außen. Nebenan schauen drei Chinesen noch lange eine scheinbar unglaublich witzige Komödie, unter unserem Fenster plätschert das Abwasser und der Fernseher hat 2 verschneite Sender. Gute Nacht.

 

 

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