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Tag 36 | Abel Tasman Nationalpark

Endlich Strand

Ausgerüstet mit Strand- und Wanderklamotten machen wir uns nach dem Frühstück auf den Weg nach Marahau, wo wir unser Auto abstellen und den Coastal Track im Abel Tasman Nationalpark beginnen.
Auf dem Weg machen wir noch einen kleinen Abstecher zu Abel Tasman Kayaks, unserem Anbieter für die Tour der nächsten zwei Tage. Sandra hat einen Coupon in einem Guide gefunden und glücklicherweise bekommen wir tatsächlich nachträglich 10% zurück erstattet.

Für heute hatten wir uns überlegt, ob wir mit dem Wassertaxi weiter in den Park hinein fahren, um noch mehr sehen zu können, waren letztendlich aber zu karrig dafür 70$ zu bezahlen und laufen nun einfach hin und zurück.
Auf dem gut ausgebauten Weg, der hauptsächlich durch den Wald mit einigen tollen Ausblicken auf Strände und Küste führt, sehen wir viele Vögel, wie Pukekos, California Quails (auch bekannt als Hauben Haubler), Wekas und schwarze Schnabelschnabler (evtl Austernfischer) sowie komischerweise viele muffige Leute, die uns trotz des guten Wetters entgegen kommen (bei unseren bisherigen Wanderungen wurde eigentlich immer freundlich gegrüßt).

Wir laufen den angenehm zu laufenden, schönen, aber wenig abwechslungsreichen Weg knapp sieben Kilometer in den Park hinein bis Akersten Bay, dann wieder ein wenig zurück, um uns in der Stillwell Bay in den Sand zu schmeißen.
Eigentlich sollte es bei jeder Wanderung einen Strand mit Bademöglichkeit bei Halbzeit geben. Wir lassen es uns zwei Stunden lang mit wenigen anderen Wanderern in der Sonne gut gehen, gestört nur von den gierigen Möwen. Die vielen Wespen um uns herum sind anders als zu Hause überhaupt nicht aggressiv und stören nicht weiter.

  Der Strand leert sich langsam und auch wir machen uns auf den Rückweg, bei dem wir uns mit jedem Schritt einem fetten Burger nähern 🙂
Bei unserem Ziel „Fat Tui Burgers“ soll es laut TripAdvisor schon mal ziemlich voll werden und aufgrund der wenigen Alternativen gehe ich davon aus, dass so ziemlich jeder, der heute aus dem Park kommt dort etwas Essbares sucht.
Meine Motivation für Sandra lautet also: jede Person, die wir überholen, sind 5 Minuten weniger Wartezeit. Und das wirkt. Bis zum Ausgang haben wir so viele Leute überholt (wir kennen den Weg ja schon, verpassen also auch nichts), dass unsere Burger eigentlich schon bei der Ankunft bereit liegen müssten.

Das tun sie zwar leider nicht, aber es ist entgegen unserer Erwartungen auch kaum jemand da, so dass wir sehr schnell an unser wohlverdientes und hervorragend schmeckendes Abendessen kommen und noch früh genug zurück im Appartement sind, um noch zum hauseigenen Wasserfall zu laufen.

Der Weg beginnt direkt auf unserer Terrasse und ist etwas abenteuerlich und zugewachsen. Fünf Minuten weiter den Berg hinunter haben wir unser Ziel dann erreicht. So ein eigener Wasserfall auf dem Grundstück hat schon was.
Wir klettern zurück nach oben, gammeln noch ein wenig ab, packen unsere Rucksäcke für die morgige Kayaktour und legen uns ins Bett.

 

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