Land inmitten des Meeres
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Good Cab, bad Cab
25. März 2018
 

Tag 80

Canggu

Heute wird gesurft.
Da wir schon früh einen Termin haben, sitzen wir noch früher alleine beim Frühstück, auf das wir Ewigkeiten warten müssen, so dass wir schließlich ziemlich Schlingen müssen, um rechtzeitig bei der Surfschule zu sein.
Dort nimmt uns unser Lehrer für den heutigen Tag, Nengah, in Empfang nimmt.
Wir fahren ihm mit dem Roller bis zu Strand hinterher, bekommen dort langärmelige Oberteile und bekleistern uns großzügig mit Sonnencreme.

Auf Nengahs frage, welchen Sport wir denn sont so treiben würden, herrscht betretenes Schweigen. Das wird also für alle drei von uns eine Herausforderung.
Dann geht es auf unseren Einsteigerboards auch schon mit Trockenübungen am Strand los. Wir lernen wie wir auf dem Board liegend paddeln, wie wir vermeiden Wellen mit unserem Kopf zu stoppen und dann auch, wie wir es hinbekommen auf dem Wasser aufzustehen. Klapp soweit ganz gut.
Nach 5 Minuten am Strand tragen wir unsere Boards ins Wasser und es geht ans Eingemachte.
Wir paddeln durch die Wellen raus aufs Meer, drehen uns um 180 Grad und bevor wir uns richtig überlegen können ob wir bereit sind nehmen wir schon Fahrt auf und Nengah schiebt uns nacheinander in die erste Welle. Die ersten Versuche sind nur mäßig erfolgreich, aber nach und nach werden wir besser. Mehr als ein paar Sekunden in aufrechter Position bekommen wir allerdings nicht hin, bevor uns langsam die Kraft verlässt.
Sandra hat Hemmungen von den Knien in den Stand zu kommen, bei mir hapert es eher an der motorischen Fähigkeit meinen vorderen Fuß weit genug vor dem hinteren zu platzieren.
Gegen Ende wird mir zudem noch ein wenig übel (gelinde gesagt, Details erspare ich euch), so dass wir nach zwei Stunden ohne hundertprozentiges Erfolgserlebnis die Segel streichen. Spaß hat es trotzdem gemacht und Nengah hat uns genug beigebracht, dass wir es bestimmt irgendwann noch mal alleine probieren werden.

Zurück am Strand spülen wir erst mal das Salzwasser aus unseren Mündern und fahren dann zurück zum Resort für eine neuerliche, ausgiebige Siesta. Mittags gibt es wieder Pizza am Reisfeld und da auf Sandras mehrfache Anfrage für einen nachmittäglichen Kochkurs in einem Hotel keine Antwort kam, nutzen wir den freien Nachmittag für eine Café- und Shoppingrunde im Dorf.
Danach tanken wir den Roller wieder auf und chillen am Pool und in unserem Zimmer, bevor wir endlich mal wieder packen und Pizzareste und ein Baguette als Abendessen herhalten müssen.
Nach einer Skyperunde beginnt schließlich unsere letzte Nacht auf indonesischem Boden.

 

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