Oben Wasser, unten Wasser
10. Februar 2018
Sound Hopping
12. Februar 2018
 

Tag 39

Kaiteriteri – Havelock

Es regnet wieder, als wir aufwachen. Und zwar ziemlich heftig. Wir müssen sofort an die armen anderen Kayaker denken, die vermutlich gerade ihre nassen Zelte zusammen packen müssen. Wieder mal alles richtig gemacht 😉

Wir schlüpfen in die wenigen Klamotten, die uns noch bleiben und können mit Hilfe eines Regenschirmes, den uns Rae netterweise vor die Tür gestellt hat, einigermaßen trockenen Fußes unser Auto beladen.

Durch den Regen fahren wir nach Marahau, wo wir ganz romantisch im Auto auf dem Supermarktparkplatz unser Lunch vertilgen.
Die anschließende Fahrt über Nelson nach Havelock wäre bestimmt normalerweise ganz schön, aber wir sehen durch den Regen und die dichten Wolken rein gar nichts. Erst als wir in der über AirBnB gebuchten Unterkunft kurz hinter Havelock ankommen, klart der Himmel etwas auf.

Barb lebt alleine auf dem Anwesen direkt am Mahau Sound und zeigt uns erst mal alles – Das Haupthaus, den „Container“ mit unserem Zimmer, den See-Zugang und den Whirlpool.
Natürlich stellt sie uns auch den beiden Hunden vor, von denen einer taub ist.
Kurz nach uns treffen noch Alex und Alex aus Dresden ein, die für einige Wochen bei Barb arbeiten werden und dafür Essen und ein Bett gestellt bekommen. Sie sind seit August in Neuseeland unterwegs und wollten eigentlich im Moment auf einem Kartoffelacker stehen und Kartoffeln ernten. Allerdings scheint momentan aber der Bedarf an Kartoffeln nicht sonderlich groß zu sein und so haben viele Bauern die Ernte abgesagt und dadurch wiederum viele WOOFer arbeitslos gemacht,
Die zwei überbrücken nun die Zeit hier, bis die Eltern der weiblichen Alex zu Besuch kommen.

Das Highlight des Hauses hat uns Barb allerdings zunächst vorenthalten: Ein Massagesessel der Extraklasse. Nicht so ein pillepalle Ding, wie man es kennt, sondern das Gerät bohrt sich förmlich in die Rückenmuskulatur wie ein dicker, haariger Masseur.

Wir hängen noch ein wenig im Wohnzimmer rum bevor es Essen gibt. Alex & Alex sind Vegetarier, weshalb Barb uns allen unzählige vegetarische Gerichte zubereitet hat (für den Rest gibt es auch Frühlingsrollen und Hähnchen). Wir sind ein wenig sprachlos über die Auswahl am Tisch. Unter anderem gibt es einen Wassermelonensalat mit Feta, der nahtlos in unsere eigene Rezeptliste übernommen wird.
Dass die beiden Dresdener anschließend den Tisch abräumen und in der Küche helfen fühlt sich irgendwie nicht richtig an, aber die Mithilfe wird uns von Barb untersagt.

Wir sprechen mit den Alexen über unseren Besuch in den Waitomo Caves, der in wenigen Tagen geplant ist und wie schon einige andere zuvor, finden auch die beiden, dass man dort nicht zwingend hin muss, wenn man eine andere Glowworm Cave gesehen hat, zumal man die Höhlen nur mit überteuerten Touren besuchen kann (die natürlich auch cool sein können, aber irgendwie haben wir das Gefühl, unsere Zeit besser anders zu nutzen). Wir stornieren also kurz vor Frist unsere Übernachtung dort und hängen einen Tag an unseren Rotorua Aufenthalt an.

Zum Ausklang des Tages setzen wir uns noch im Regen mit einem Cider in den warmen Whirlpool bis wir müde werden und unser Bett in Beschlag nehmen.

 

 

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