Reisebaby? Reisebaby!
19. April 2020

Reiseplan und Vorgedanken

 

Dass wir unsere Elternzeit gerne für eine Reise nutzen würden, war eigentlich ein No-Brainer.
Allerdings wollten wir zunächst abwarten, was genau wir da vom Storch für ein Produkt geliefert bekommen würden und wie hoch der Überforderungsgrad für uns selber sein würde.
Es wurde aber schnell klar, dass Jonah ein echtes Anfängerbaby ist. Schreit kaum, schläft viel, macht alles mit ohne zu murren. Nach zwei Monaten Probezeit entscheiden wir also die Reise durchzuziehen.

Schwieriger war die Frage, wohin es denn gehen sollte. Eine Wohnmobiltour durch Europa war eine Überlegung, aber da wir durch meinen Job auf den Winter beschränkt waren, fiel diese Option schnell raus. In unserer Vorstellung sahen wir uns halbe Tage damit verbringen, Jonah Winterklamotten an- und auszuziehen, in denen er sich nicht bewegen kann.
Also musste es in wärmere Gefilde gehen. Schnell stießen wir auf das Thema Krankheiten. Wenn man sich damit erst mal befasst, fallen im Prinzip schon alle Länder rund um den Äquator raus. Klar, die Wahrscheinlichkeit sich mit Dengue Fieber oder Zika Virus zu infizieren ist in den meisten touristischen Ländern nicht enorm hoch, aber wenn man so etwas die ganze Zeit über im Hinterkopf hat, wird man sich kaum entspannen können, sondern nur noch mit dem Verjagen von Mücken zu tun haben. Was bleibt also noch? Warm, sicher, gute medizinische Versorgung und im besten Falle noch Unbekannt für uns.
Relativ schnell schränkten wir die Auswahl auf Hawaii und Australien ein. Nach etwas Recherche und dem Einholen verschiedener Angebote wurde dann klar, dass Hawaii uns für einen langen Zeitraum einfach zu teuer werden würde.

Also Australien. Nachdem wir vor zwei Jahren bereits die Ostküste abgefahren waren, blieben für uns noch Tasmanien und die Westküste als Hauptreiseziele. Die Great Ocean Road konnten wir als kleinen Bonus zusätzlich mit rein nehmen.

Um den ersten Flug für Jonah nicht ganz so lang werden zu lassen und ein paar Tage Entspannung, Eingewöhnung und Strand mitnehmen zu können, bauten wir zudem noch ein paar Tage Thailand vor den Australien-Teil. Natürlich nicht ohne vorher zu prüfen, wie hoch wo das Risiko für eine Dengue-Infektion sein würde, weshalb wir uns letztlich für Phuket und Krabi entschieden.

Nachdem unsere Ziele klar waren, ging es ans Buchen der Unterkünfte und das Ausarbeiten der Reiseroute. Thailand war schnell erledigt, Hotel, Hotel, fertig.

Ebenso waren die Unterkünfte entlang der Great Ocean Road schnell über AirBnB gefunden.

In Tasmanien hätten wir liebend gerne ein Wohnmobil gemietet, aber durch unsere gezwungenermaßen kurzfristige Buchung waren leider alle Firmen schon ausgebucht, bei denen die Mitnahme eines Babys möglich gewesen wäre. Viele Vermieter lassen Kinder unter 6 Monaten auch gar nicht zu.

Also buchten wir uns einen Mietwagen und arbeiteten die komplette Route rund um Tasmanien schon mal aus, so wie wir es auch bei unserer Australien & Neuseeland-Reise gemacht hatten. Natürlich ist man vor Ort nicht mehr so flexibel, hat aber den Vorteil immer sicher zu wissen, wo man als nächstes übernachtet.

Bei Australiens Südwesten hatten wir mehr Glück. Wir mieteten ein Wohnmobil ab Perth und machten uns erst mal nur grobe Gedanken über die Reiseroute.

Die Route stand also, es war alles gebucht und wir konnten uns darauf konzentrieren, wie wir die Reise Babytechnisch bestmöglich vorbereitet antreten könnten.

 

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