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Tag 54

Paihia – Auckland

Wir frühstücken, packen unsere Rucksäcke und fahren die paar Meter in die Stadt. Leider müssen wieder etwas weiter raus fahren, da im Zentrum alle Parkplätze zeitlich begrenzt sind. Dementsprechend sind wir die letzten der etwa 14 Passagiere, die am Hafen eintreffen und unser Boot, die Ghunga II besteigen.

Nach einer schnellen Sicherheitseinweisung geht es los. Trotz fehlendem Wind lässt unser Captain Mike von der Crew und einigen Mitfahrern die Segel hissen und versucht relativ erfolglos an Fahrt zu gewinnen. Vermutlich ging es aber eher um das Segel hissen an sich, denn relativ bald wirft Mike dann doch wieder den Motor an. Auf der Fahrt durch die Bay of Islands sehen wir im Wasser einige Zwergpinguine, auch wenn wir das erst durch ein Crewmitglied erfahren. Dieses Mal sahen die Tiere nämlich auch für mich wie Enten aus, nicht nur für Sandra ;). So haben wir immerhin noch unser Versäumnis von der Südinsel nachgeholt.

Kurz darauf erspähen Sandra und ich einige Tiere oder Wellen im bzw. auf dem Wasser. Wir zwei sind uns recht sicher Delphine gesehen zu haben, aber außer uns nimmt niemand Notiz und wir kommen leider nicht nah genug ran, um ganz sicher zu sein. Bevor wir unser Ziel, die Insel Waewaetorea erreichen, werden noch ein paar Snacks gereicht und dann werfen wir auch schon den Anker.

Wir springen vom Boot aus ins Wasser und Schnorcheln zum Strand, von wo aus wir „op bläcke Fööss“ den steilen Grashügel hoch klettern, um von dort einen tollen Blick über die kleine Insel und die Umgebung zu genießen.
Ein Rundweg führt uns anschließend wieder runter zum Strand. Unser folgender Schnorchelausflug ist vollkommen sichtungs- und ereignislos (bis auf den obligatorischen Sonnenbrand auf dem Rücken), so dass wir recht schnell wieder an Bord gehen, wo wir zum Lunch jeweils ein Sandwich bekommen.

 

Der Wind hat inzwischen zugenommen und so können wir den Rückweg ganz entspannt ohne Motorenlärm genießen. Wir quatschen mit zwei anderen Paaren über ihre und unsere Reisen bis wir schließlich wieder im Hafen von Paihia ankommen, wo niemand so wirklich das Schiff nach diesem entspannten Ausflug verlassen möchte.

Leider müssen wir aber, denn wir haben noch die dreistündige Fahrt nach Auckland vor uns.
Natürlich fahren wir erst mal wieder in die Sperrung und damit die falsche Richtung, sind dann aber auf dem richtigen Weg, den wir uns mit einem Hörbuch und einem Lookout gefühlt etwas verkürzen.
Als wir in Auckland ankommen ist es schon dunkel. Für eine Großstadt sehen wir in der Skyline außergewöhnlich wenige Lichter. Ein paar Verständigungslücken zwischen uns und unserem Navi sorgen für verschiedene Umwege, bevor wir unser Hostel in der Nähe der hippen „Ponsonby Road“ erreichen.

Leider sind die beworbenen kostenlosen Parkplätze alle besetzt (ganze fünf), so dass wir auf der Straße parken müssen, wo ab acht Uhr morgens die erste Stunde einen Dollar kostet, danach sind es zwei. Das schöne ist, dass sich die Parkuhren nicht außerhalb der zahlungspflichtigen Zeiten bedienen lassen. Uns bleibt also nichts anderes übrig, als morgen um Acht zur Parkuhr zu laufen.

In der wenig einladenden Küche, stilmößig irgendwo zwischen Kantine und Metzgerei, schmeißen wir ein paar unserer Reste zusammen, skypen mit Sandras Eltern und schlafen ein.

 

 

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