They see me rollin’…
7. März 2018
Frühstück in den Wolken
9. März 2018
 

Tag 64

Ubud

Unser zweiter Roller-Tag steht an und nach der Erfahrung von gestern freuen wir uns beide darauf.
Aber erst mal noch ein paar Bilder unserer Unterkunft:

Wir frühstücken und fahren dann zum Tibumana Wasserfall. Ein paar Treppenstufen (und heute sind es wirklich eher nur ein paar) und ein Weg am Fluss entlang führen uns zum Ziel, wo wir eigentlich gemütlich schwimmen wollten.
Es ist zwar deutlich weniger los als erwartet (nur eine Hand voll anderer Menschen), aber so schön der Wasserfall auch ist, der Matsch drumherum und der Müll darunter laden nicht zum Planschen ein.
Für ein Fotomotiv, für das mich jeder Chinese beneiden würde, klettere ich auf einen rutschigen Stein und überschätze dabei etwas meine motorischen Fähigkeiten, was in einem geprellten Schienbein und einer schlammigen Hose endet. Aber im zweiten Versuch stehe ich wie eine Eins auf dem Felsen.
Wir bleiben noch ein paar Minuten hier und beobachten ein kleines Paarshooting, bevor es auf dem Rückweg nicht lange dauert, bis wir (wie jeden Tag) wieder mal komplett nass sind.
Den oberhalb des Wasserfalls stattfindenden Hahnenkampf sparen wir uns und fahren weiter bis nach Padangbai an der Ostküste Balis.

Zunächst fahren wir zum White Sand Beach, wobei der Weg, den unser Navi vorschlägt von einer Schranke versperrt wird, an der zwei Frauen sitzen. Sie sagen uns, dass wir richtig sind und dort parken können. Nach der Schranke müssen wir noch zehn Minuten über Stock und Stein zum Wasser runter stolpern (mit dem Roller hätten wir hier definitiv nicht fahren können) und erreichen dann zu unserer Überraschung einen bewirtschafteten Strand. Scheinbar gäbe es auch einen „richtigen“ Weg hier hin, aber gut, jetzt sind wir da.
Der Strand ist eher klein, mittelgut gefüllt und gefällt uns beiden sehr gut. Wir suchen uns ein kleines Plätzchen im Schatten und stürzen uns kurz in die warmen Fluten.
Zum Glück sehen wir die vielen Quallen noch nicht, die hier rum schwimmen. Danach verbringen wir einen entspannten Tag am Strand, essen noch einen Happen und machen uns auf den Weg ins Dorf. Wir möchten hier unsere nächsten Tage nach der Zeit in Ubud verbringen und werden in einer der vielen örtlichen Tauchschulen (Sandra hatte einer unter deutscher Führung rausgesucht) vorstellig, wo wir mit ein wenig Glück bereits zwei Tauchtage zu zwei Highlights der Region buchen können: Dem Manta Point vor Nusa Penida und dem Liberty Wrack in Tulamben.

Mit dem guten Gefühl die nächsten Tage bereits geplant zu haben, fahren wir wieder zurück nach Ubud, was sich allerdings als ein zähes Stück Arbeit herausstellt. Zunächst führt uns unsere liebe App wieder auf eine menschenleere Straße. Erst mal ist das wieder toll, aber nach und nach wird aus der Straße ein 20 Zentimeter breiter Feldweg und wir finden uns zwischen Straßenhunden, Hühnern und Kühen im Nirgendwo wieder. Ich versuche irgendwie unser Gespann durch Furchen, Sand und an Kuhfladen vorbei zu manövrieren, bis wir eine fünf Meter hohe Klippe runter fahren sollen. Meine neu erworbenen Fahrkünste reichen dafür dann doch leider noch nicht, weshalb wir den netten Weg wieder zurück fahren und jetzt lieber die Hauptstraße nutzen.

Während der Weg nach Padangbai uns durch die Unterbrechung am Wasserfall gar nicht so lang vorkam, sitzen wir uns nun 1 ½ Stunden die Hintern wund. Nachdem wir getankt und eingekauft haben sind wir froh, als wir unser zu Hause wieder erreichen.

Als es bereits dunkel ist, sehe ich eine Mail, in der mir gesagt wird, dass wir den Roller noch von allen Seiten fotografieren sollen, da wir morgen bei der Übergabe nicht anwesend sein werden. Ich mache also noch schnell ein paar grottenschlechte Handyfotos und nachdem wir unsere Unterkunft für die Zeit in Padangbai gebucht haben gehen wir früh ins Bett, da schon sehr bald wieder der Wecker klingeln wird.

 

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