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Tag 78

Labuanbajo – Canggu

Zum Frühstück bekomme ich einen Überraschungspancake inklusive Gesangseinlage vom Hostel Personal und bereits schmelzenden Kerzen. Eine undichte Stelle in unserem Team hatte da wohl etwas über meinen Geburtstag durchsickern lassen. So kann ein Tag mal starten.
Anschließend packen wir in unserer Sardinenbüchse unsere Rucksäcke und steigen in das vom Hostel organisierte Taxi. Wobei „in“ nicht ganz stimmt, da wir auf der Ladefläche des Transporters Platz nehmen.

Unser Flug zurück nach Denpasar verläuft relativ ereignislos, doch auf Bali angekommen erwartet uns wieder mal ein Highlight der typisch balinesischen Art. Wir haben der Bluebird App noch eine Chance gegeben und unser Fahrer meldet sich auch pünktlich nach der Landung per WhatsApp, bittet uns aber zu einem Punkt außerhalb des Flughafens zu kommen. Wir müssen also ein mal komplett durch die Horde der anderen Taxifahrer und werden innerhalb von 3 Minuten von 20 Leuten angesprochen, denen ein „no“ und ein Kopfschütteln als Antwort nicht reicht, sie haben ja schließlich die günstigste Fahrt nach Kuta oder Ubud im Petto. Bei 30 Grad und mit knapp 30 Kilogramm auf den Schultern macht das richtig Spaß.
An einer Straße müssen wir stoppen, da hier keine Gehwege mehr existieren. Wir suchen uns ein W-LAN Netz und beim Telefonat mit dem Fahrer kann ich nicht so recht herausfinden, ob er versehentlich am internationalen Terminal war oder einfach nur die Gebühr für die Einfahrt auf den Parkplatz sparen wollte, auf jeden Fall ist er jetzt unterwegs und nach fünf weiteren Abwerbungsversuchen aus fahrenden Autos heraus steigen wir endlich in unseren bestellten Wagen.

Wir tuckern eine Stunde lang in dichtem Verkehr durch Denpasar und die Ferienorte Kuta und Semanyang bis wir glücklicherweise kurz vor unserem Zielort Changgu die vollen Hauptstraßen verlassen und letztendlich in unserem Resort zwischen Reisfeldern ankommen.
Wir beziehen unser großzügiges und modernes Zimmer und laufen ein paar hundert Meter zu Fuß zu einer Pizzeria, wo wir uns direkt neben einem Reisfeld eine super leckere Pizza teilen.

Bei der Rückkehr ins Hotel rückt schon wieder das komplette Personal an und gibt ein fantastisches Ständchen zu meinen Ehren zum besten. Dazu gibt es noch ein Stück Torte. Nicht schlecht.
Den Rest des Tages verbringen wir meinem nun biblischen Alter entsprechend am Pool. Gegen Abend wird dann noch unser fahrbarer Untersatz für die nächsten zwei Tage geliefert: wir haben bei unserem Anbieter aus Ubud wieder einen Roller bestellt. Der bleibt aber erst mal in der nicht vorhandenen Garage, denn wir essen nur noch im hauseigenen Restaurant zu Abend und schauen danach mal, wie es sich in den hiesigen Betten schläft.

 

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