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5. März 2018
 

Tag 60

Alice Springs – Denpasar

Mit leichten Nachwirkungen der gestrigen Drinks packen wir unsere Rucksäcke und gehen dann zu Fuß über den theoretisch scheinbar manchmal existierenden Fluss (für diesen Fall wird dann die Straße mit Schranken gesperrt) zum botanischen Garten, wo wir im Cafe frühstücken wollen. Plötzlich springt etwas großes aus dem Gebüsch direkt neben uns. Wir haben ein Känguru aufgeschreckt, dass nun direkt vor uns über den Weg hoppelt und sich genauso erschrocken hat wie wir.

Wir frühstücken ganz in Ruhe im Café, bevor wir wieder zurück durch die brütende Hitze zum Hostel spazieren, wo wir noch ein paar Stunden die Zeit tot schlagen, bis unser Shuttle zum Flughafen kommen soll.

Als dieses 15 Minuten nach der vereinbarten Zeit noch immer nicht da ist, werden wir langsam unruhig. Wie es aussieht, hat der Fahrer vergessen uns aufzugabeln.
Mit 30 Minuten Verspätung sitzen wir schließlich in einem Ersatzbus, dessen Fahrerin uns sagt, dass wir nur noch drei Minuten zum Einchecken haben.
Sandra springt also aus dem Bus und rennt ins Terminal, während ich unser Gepäck hinterher schleppe. Dort sitzt genau ein Mann an einem leeren Schalter und fragt sich, warum wir so gehetzt auf ihn zustürmen. Wir haben also doch noch viel Zeit und können in Ruhe unsere Rucksäcke transportfertig machen. Nachdem auch am Gate kaum andere Menschen sind, ist das Flugzeug ebenfalls nur etwa zu 20 Prozent gefüllt, so dass wir umgeben von leeren Plätzen einen super entspannten Flug nach Darwin im Norden Australiens erleben.

Beim Anflug sehen wir, dass um die Stadt herum viel Land unter Wasser steht, was für uns auch schon vorher der Grund war, hier oben nicht länger zu bleiben, sondern direkt nach Bali weiter zu fliegen.
Der Flughafen ist nur unwesentlich größer als der in Alice Springs und da das internationale Terminal noch nicht geöffnet hat, müssen wir erst mal raus aus dem Sicherheitsbereich, um eine Stunde später wieder durch zwei Kontrollen rein zu gehen. Wir versuchen am Automaten schon mal indonesische Rupien zu ziehen, verwerfen dies aber auf Grund der hohen Automatengebühren.

Der Weiterflug nach Denpasar auf Bali ist zwar voll, läuft aber ebenfalls entspannt ab.
Auch die Passkontrolle nach der Landung kurz nach Mitternacht geht schnell und nachdem wir uns an zig verschiedenen Taxifahrern vorbei gedrängt haben, finden wir schnell den, der meinen Namen hoch hält.
Wir versuchen wieder Geld zu ziehen, bekommen aber die Meldung, dass dies derzeit nicht möglich sei.

Na gut, wir gehen also erst mal mit unserem Fahrer zum Parkhaus und bitten ihn auf dem Weg noch mal an einem Automaten anzuhalten.
Wieder bekommen wir die selbe Fehlermeldung, was sich auch mit zwei anderen Karten nicht ändert. Jetzt werden wir doch etwas nervös, aber uns bleibt nichts anderes übrig, als erst mal zur Unterkunft zu fahren.

Nach einer halben Stunde Fahrtzeit kommen wir in unserem AirBnB an, was zunächst nach Hinterhof aussieht, dann aber nach dem Gang durch ein Tor zumindest im Dunkeln einen netten Eindruck macht und liegen um zwei Uhr endlich erschlagen in unserem Bett.

 

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