Ratten, Schafe und tote Kühe
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Glowing in the Dark
24. Februar 2018
 

Tag 51

Te Aroha – Thames

Als wir aufstehen, kommt Chris gerade für seine Frühstückspause zurück und haut erst mal für alle Eier, Speck und Tomaten auf den Grill.
Jana kümmert sich netterweise nach dem Frühstück noch um unsere Online Maut Bezahlung (auch schon im Voraus für Auckland) und wir buchen für Paihia einen Segelausflug, den Jana uns empfohlen hat. Sandra findet in Finn einen Spielgefährten und dann müssen wir auch schon los.

Nach der Verabschiedung fahren wir zur Coromandel Halbinsel. Auf der gewundenen Straße geraten wir zunächst mal in einen Regenguss, bevor wir Hahei erreichen, von wo aus wir eigentlich Cathedral Cove besuchen wollen. Der eigentliche Besucher-Parkplatz ist leider gesperrt und vom großen Parkplatz im Dorf aus dauert es 90 Minuten zu Fuß. Da wir morgens mal wieder extrem getrödelt haben, dementsprechend nicht ganz so viel Zeit haben und auch zu karrig für das Wassertaxi sind, entscheiden wir uns beim Mittagessen dafür, unsere Zeit an unserem nächsten Ziel zu nutzen, New Chums Beach.

Der Strand soll ein Geheimtipp sein, ist er aber wohl schon lange nicht mehr.
Trotzdem haben wir zunächst Glück, denn nachdem wir nach 25 Minuten über einen Fluss und über Steine und Geröll an der Küste entlang (der Strand ist nur bei Ebbe zu erreichen) New Chums Beach erreichen, ist kaum jemand dort. Das mag allerdings auch am durchwachsenen Wetter liegen, denn kaum dass wir im Wasser sind, fängt es wieder an zu regnen.

Sandra sprintet aus dem Wasser, um unsere Klamotten zu retten, ich bleibe ganz Gentleman drinnen, wo ich mit zwei Jungs aus Rio bzw Neuseeland versuche, auf den hohen Wellen zu schwimmen und die Fische zu fangen, die plötzlich an uns vorbei durch die Luft fliegen.
Der Regen wird immer heftiger und das Geräusch auf dem Wasser schafft eine ganz besondere Atmosphäre.
Ich kann schließlich auch Sandra davon überzeugen wieder ins Meer zu kommen, da es draußen deutlich ungemütlicher ist.
Als der Regen aufhört, packen wir unsere Sachen zusammen und machen uns auf den inzwischen matschigen und glitschigen Rückweg.

Eineinhalb Stunden müssen wir anschließend noch im Auto verbringen – unterbrochen von zwei Lookouts beim SOnnenuntergang – bevor wir unsere Unterkunft in Thames erreichen.
Unsere Gastgeberin Amandine ist nicht da, hat uns aber verraten wo wir den Schlüssel finden, so dass wir am leicht verrückten Hund vorbei einziehen und uns ein Süppchen kochen können – komplett ignoriert von der Katze natürlich. Als sie um zehn nach Hause kommt, redet Sandra noch ein wenig mit ihr (hauptsächlich über den Hund) und wir gehen ins Bett.

 

 

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