Strandtag
14. März 2018
Verhandlungssache
16. März 2018
 

Tag 71

Kuta Lombok

Heute planen wir zunächst beim und nach dem Frühstück die nächste Etappe.
Wir finden auf einer der sogenannten Secret Gilis im Südwesten Lomboks (nicht zu verwechseln mit den berühmten Gili Islands), Gili Layar, eine einsame Unterkunft am Strand (so hoffen wir zumindest) und können so schon den darauf folgenden Flug nach Labuan Bajo auf Flores buchen. Leider ist für Sonntags schon alles ausgebucht, weshalb wir unseren Flug erst am Montag antreten können und auch das Hotel auf Gili Layar um eine Nacht verlängern müssen.
Wir buchen noch eine weitere Unterkunft und als wir den Rückflug nach Bali über den selben Anbieter wie den Hinflug buchen wollen, ist plötzlich wieder unsere Karte gesperrt. Sinn macht das in diesem Fall so gar nicht, aber der humorlose Kreditkartenmitarbeiter am Telefon sagt uns, wir könnten da auch nichts gegen machen. Immerhin schaltet er die Karte wieder frei.
Spätestens an dieser Stelle nach drei Stunden Recherche und Buchungen sind wir froh, dass wir den Großteil der Reise komplett vorgeplant haben und merken mal wieder, dass diese spontane Bucherei einfach nicht unser Ding ist.

Am Pool gelingt es uns die Laune wieder zu verbessern und das überteuerte Eis, das wir nach der kurzen Fahrt ins Dorf genießen besänftigt uns endgültig (auch wenn wir ihm bei der Hitze live beim schmelzen zusehen können).
Auf einem Hügel über Kuta besuchen wir das Ashrati Café, auf dessen Terrasse wir sowohl einen netten Blick über die Küste um Kuta herum, als auch einen Mittagssnack genießen.

Wir beschließen doch noch ein wenig die Gegend zu erkunden und quälen unseren Roller, der deutlich weniger Power hat als der in Ubud, die hügelige Küstenstraße in Richtung Westen hinauf so lange wir lustig sind. Dann drehen wir um und bahnen uns den Weg zurück ins Dorf, wobei wir kurz von einer Wasserbüffel Karawane aufgehalten werden.
Wir passieren auch eine der Goldwäschereien, in denen angeblich durch Unwissen der Betreiber Massen von Quecksilber freigesetzt werden. Soweit die Internet-Gerüchte. Am Straßenrand lügt jede Menge Müll, aber es wird auch kräftig gebaut.

Auch heute wollen wir eigentlich im Dorf zu Abend essen, aber auch nach einer halben Stunde und einem Drink im Restaurant will kein Hunger aufkommen.
Daher holen wir uns einfach eine halbe Melone und eine Ananas und fahren damit zurück zum Hotel, neben dem wir noch schnell tanken (aus einer Plastikflasche vom Straßenrand-Verkauf, wir müssen vorher nur im Tank nachschauen, ob wir gelbes oder blaues Benzin brauchen) und wo wir dann den Roller tatsächlich Un- und Überfallfrei zurück geben.

Später schaffen wir nicht mal die halbe Melone und die Ananas wird uns in den nächsten Tagen ein treuer Begleiter sein.

 

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