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Tag 16

Noosa Heads – Brisbane – Sydney

Im Hostel gibt es ein mäßiges Frühstück und wir fahren anschließend über den Sunshine Motorway in Richtung Brisbane.

Die Stadt selber interessiert uns nicht wirklich und wir steuern direkt den Flughafen an, um zunächst unseren Leihwagen abzugeben. Der kleine Corolla hat uns 2500km die australische Ostküste entlang begleitet und war tatsächlich ganz Komfortabel. Genauso wie die Übergabe. Wir müssen das Auto eigentlich nur abstellen und der Rest läuft elektronisch.

Der Flug nach Sydney dauert nur 1,5 Stunden – Also Start – Snack – Landung.

Auch in Sydney haben wir wieder ein Mietauto und das Abholen geht überraschend schnell.

Durch die Stadt fahren wir 20 Minuten zu unserer AirBnb Unterkunft im Vorort Rozelle, unsere Hoffnung die Harbour Bridge zu befahren erfüllt sich allerdings nicht.

John, unser Host, ist nicht da als wir ankommen, hat aber alles penibel vorbereitet (evtl. hat er es auch mit der Kommunikation vorher ein wenig übertrieben) und irgendwie ist es wirklich komisch, sich einfach so in einem fremden Haus zu bewegen (unser Zimmer hat zwar einen eigenen Eingang, ist aber eigentlich einfach ein Raum in seiner Wohnung).

Im Wohnzimmer müssen wir kurz stehen bleiben, denn wir können von dort einen fantastischen Blick auf Sydneys Skyline genießen.

Uns bleibt allerdings nicht viel Zeit zum Staunen, da wir mit Sandras Australischer Kollegin Rebecca und ihrem Freund Ken zum Essen verabredet sind. Die beiden haben netterweise ein Restaurant bei uns um die Ecke rausgesucht und als wir zu Fuß dort hin schlendern glauben wir kurz, direkt in ein Ed Sheeran Konzert zu laufen. In einer irischen Bar spielt ein zum verwechseln ähnlich klingender Sänger und wir haben Glück, dass unser türkisches Restaurant direkt in Höhrweite liegt.

Wir futtern uns im Tapas Stil quer durch die türkische Küche (auf der Getränke Karte darf natürlich „Kolsch“ nicht fehlen) und verabschieden uns nach zwei Stunden pappsatt wieder voneinander, bevor wir vorbei am johlenden Pub-Volk (aus Ed Sheeran ist inzwischen ein Country Sänger geworden) gemütlich in unser temporäres Heim zurückkehren.

John ist inzwischen da, allerdings schon im Bett und so fallen wir (dieses mal ungewöhnlich spät, es ist schon fast Mitternacht) in das unsrige.

 

 

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