Tag 4

Cape Tribulation – Palm Cove

Nach einem reichhaltigen Frühstück mit frischen Früchten und einigen Tipps von Rob (unter anderem erklärt er uns, dass der kleine Vogel, den wir am Vortag gesehen hatten kein Cassowary war, sondern ein Truthahn 😉 ) machen wir uns auf den Weg zur Ocean Safari, einem Schnorchelausflug zum Great Barrier Reef.

Die Gruppe ist etwa 20 Personen groß und wir alle schlüpfen in die zur Verfügung gestellten und hocherotischen Stinger Suits, die uns vor den verschiedenen Dingen schützen sollen, die uns hier in Australien töten wollen (Hauptsächlich der „Boxed Jelyfish“). Eine kurze Einweisung und schon marschieren wir in Richtung Strand, wo unser Boot schon auf uns wartet.

35 etwas ruppige See-Minuten später kommen wir am Schnorchel-Spot an. Schwimmflossen bekommen wir geliehen, Maske und Schnorchel haben wir selber dabei.

Leider gibt relativ schnell unsere Billig-Actioncam den Geist auf, aber zum Glück habe ich noch meine große Kamera im Plastikbeutel dabei (Dicapack).

So können wir ein paar nette Aufnahmen von den vielen Seeschildkröten und einigen Stachelrochen, die wir entdecken machen.

Mir ist komischerweise vom Schnorcheln etwas übel geworden und so bin ich nach zwei mal 45 Minuten im Wasser und der Rückfahrt froh, wieder festen Boden unter den Füßen zu haben.

Durch den Fahrtwind sind wir bereits wieder trocken und nach einem Snack setzen wir uns in Richtung Süden in Bewegung.

Natürlich haben wir uns heute auch den obligatorischen Sonnenbrand geholt. Sandras Hand hat es besonders schlimm erwischt, sie schwillt im Laufe des nächsten Tages richtig an, so dass wir uns schon fast Sorgen machen, dass sie von einer Qualle erwischt wurde.

Auf der Fahrt in Richtung Fähre nehmen wir noch einen kurzen Mangroven-Boardwalk mit, bevor wir den üppigsten Teil des Regenwaldes verlassen.

Angekommen im „Cairns Beaches Flashpackers“ in Palm Cove bewundern wir zunächst etwas für uns völlig neues: Unser Klo ist nur durch einen Duschvorhang vom Bett getrennt. Ansonsten ist die Unterkunft etwas abgerockt, aber im Endeffekt brauchen wir ja nur ein Bett.

Palm Cove ist ein netter Strand- und Ferienort, ohne viel Halligalli. Dafür aber mit Warnungen vor Krokodilen im Meer. Wir verzichten dankend auf diese Erfahrung und essen dieses mal japanisch, wobei wir uns leider als Stäbchen-Amateure outen müssen und zur Gabel greifen, bevor wir unsere bisher ruhigste Nacht verbringen.

 

2 Kommentare

  1. Jan sagt:

    Hi Ihr Lieben,
    Ich habe gerade alle Einträge auf einmal gelesen – das lässt einen so richtig schön eintauchen in euer Abenteuer!
    Ich wünsche euch weiterhin eine tolle Zeit und freue mich auf Neuigkeiten.
    Liebe Grüße aus dem grauen Köln,
    Jan

  2. Ira Kreitlow sagt:

    Hallo ihr zwei,
    Das Klingt wirklich alles sehr aufregend! Danke dass ihr uns daran teilhaben lasst 😍
    Ich wünsche euch weiterhin viel Spaß und bitte bleibt gesund!

    Liebe Grüße,
    Ira und Yunus

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